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Industrie 4.0 - (k)ein Thema für KMU?

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Beinahe täglich erreichen uns die Nachrichten, dass der deutsche Mittelstand der digitalen Revolution tatenlos zuschaut. Warum auch nicht? Angesichts voller Auftragsbücher und des chronischen Zeitmangels – und das auch noch bei sehr knappen Personalressourcen - hat man alle Hände voll zu tun. Dennoch:  die rasante technologische Entwicklung, die mit anderen, nicht minder bedeutenden Herausforderungen einhergeht, erzeugt auch beim deutschen Mittelstand einen Handlungsbedarf.

Auf der Basis dieser Überlegungen trafen sich am 26.01.2017 im Steinbeis-Haus in Karlsruhe vierzehn Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft und diskutierten Möglichketen und Wege der KMU-tauglichen digitalen Transformation. Eine der zentralen Fragen war, welche Wege man gemeinsam gehen muss, um vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit in das Boot zu holen und mit ihnen gemeinsam die digitale Transformation zu gestalten. Der Arbeitskreis „Faktor Mensch im Produktentstehungsprozess“ unter dessen Federführung die Veranstaltung organisiert wurde, plant gemeinsam mit Unternehmen und Verbänden weitere Aktivitäten, die den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft intensivieren sollten. Unter anderem wird am 01.03.2018 an der Hochschule Karlsruhe eine weitere Tagung mit dem Titel „Industrie 4.0 in KMU - Machbarkeit autonomer Produktionsprozesse“ stattfinden, an der vor allem Unternehmer zu Wort kommen werden. 

Der Arbeitskreis „Faktor Mensch im Produktentstehungsprozess (PEP)“ geht auf eine Initiative von Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Haas, PD Dr.phil. habil. Maja Jeretin-Kopf vom Karlsruher Steinbeis Transferzentrum (SITIS) an der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft, sowie Dipl.-Ing. (FH) Oliver Brehm, Leiter des Steinbeis-Transferzentrums Innovation und Organisation (STZio), zurück.

Kontakt und weitere Informationen:

Dipl. Ing. (FH) Oliver Brehm: brehm@stzio.de
Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Haas:
ruediger.haas@hs-karlsruhe.de
PD Dr. phil. habil. Maja Jeretin-Kopf: maja.jeretin-kopf@hs-karlsruhe.de

Think Tank "Fachkräftemangel im Metallhandwerk"

Klein aber fein war die Runde, die sich am 03.11.2016 zu einem Think Tank Frühstück zusammenfand, um sich über den Nachwüchs- und Fachkräftemangel im Metallhandwerk auszutauschen.  Vertreter von drei metallverarbeitenden Unternehmen aus dem Großraum Karlsruhe schilderten die Situation der Fachkräfte in ihrem Unternehmen.  Sie berichteten, dass es immer schwieriger wird geeignete Auszubildende zu finden. Die Situation wird sich in den nächsten Jahren noch verschärfen, da gut ausgebildete und erfahrene Fachkräfte in den kommenden Jahren vermehrt in den Ruhestand gehen werden. Christina Baumstark berichtete von den Ergebnissen ihrer Untesuchung im Metallhandwerk, mit der sie sich im Rahmen ihrer Masterarbeit dem Thema widmete. Ihre Impulse zu den Ursachen des Fachkräftemangels zündeten eine lebhafte Diskussion an. Alle beteiligte waren sich einig: Wir müssen hier aktiv dem Fachkräftemangel im Metallhandwerk entgegenwirken. Das nächste Arbeitstreffen wird im Februar 2017 stattfinden. Unternehmer aus Großraum Karlsruhe, die mitwirken möchten, können sich per Mail an maja.jeretin-kopf@hs-karlsruhe.de wenden. 

Veranstalter: Abteilung für Wissens- und Technologietransfer der Hochschule Karlsuhe, Steinbeis Transferzentrum SITIS, Matthias Baumstark GmbH

 

 

BÖKWE Tagung: Shaping the Future in Wien

Der BÖKWE nimmt sein 60jähriges Bestehen zum Anlass eine Fachtagung mit internationaler Orientierung auszurichten, um das über so viele Jahrzehnte erfolgreiche Engagement ge-bührend zu würdigen. Der Schwerpunkt der  Jubiläumsfachtagung „Shaping the Future“ referiert auf zukünftige Fachentwicklungen, neue curriculare Herausforderungen, lösungsorientierte Zukunftsperspektiven und viele anregende praxisbezogene Workshops und Vorträge.

PD Dr. Maja Jeretin-Kopf beteiligte sich an der Tagung mit dem Vortrag zum Thema "Digitalisierung in der Lebens- und Arbeitswelt - Welche Bildung brauchen wir?"

Die Fachtagung wendet sich hauptsächlich an KMUs aus den folgenden Zielbranchen:

Werkzeug- u. Formenbau, Maschinen- u. Anlagenbau, Medizintechnik, Automotive Zulieferer

Veranstaltungsort: Steinbeis-Haus für Management und Technologie (SHMT), Stuttgart

Weitere Informationen

Der vorliegende Tagungsband ist das Ergebnis zur ersten interdisziplinären Fachtagung „Industrie 4.0 in KMU – Sind Sie fit für die Zukunft?“ des Steinbeis Arbeitskreises „Faktor Mensch im Produktentstehungsprozess“. Der Arbeitskreis wurde im Frühjahr 2015 von Prof. Rüdiger Haas, Dr. Maja Jeretin-Kopf und Oliver Brehm gegründet, um vor dem Hintergrund der mit der „4. industriellen Revolution“ einhergehenden Anforderungen den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern. Wirtschaft – in diesem Kontext sind das also gerade jene kleine und mittlere Unternehmen, welche sich den Herausforderungen dieser digitalen Entwicklung stellen wollen.

Hier können Sie die Publikation kostenlos downloaden.

Technische Bildung für alle

20 Jahre Einsatz für Technische Bildung für alle

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Bildung feierte ihren 20. Geburtstag in Freiburg i. Breisgau: festlich, würdig und arbeitsintensiv. 20 Jahre des ehrenamtlichen Engagements von Lehrern und Wissenschaftlern, 20 Jahre Höhen und Tiefen, waren das Thema der Jubiläumsveranstaltung. Aber auch die Zukunft wurde in den Blick genommen: Wohin soll der Weg führen mit der Technischen Bildung?
SITIS-Mitarbeiter unterstützen aktiv die Arbeit der DGTB.
Technische Bildung für alle ist auch unser Anliegen.
Hier gelangen Sie zum Pressebereicht der DGTB

"Streifzüge durch die Technikgeschichte" von Winfried Schmayl

Unser Kooperationspartner, die Abteilung Technische Bildung der Pädagogische Hochschule Karlsruhe,  ist Herausgeber des Buches "Streifzüge durch die Technikgeschichte" von Winfried Schmayl

Dieser Band will zur Technikgeschichte hinführen, indem er solche Erfindungen und technische Verhältnisse vorstellt, die den Gang der Technik beeinflußt haben und Auswirkungen auf die gesamte Kultur hatten. Jedem der gut hundert technikgeschichtlichen Themen ist eine Doppelseite gewidmet. Die in sich geschlossenen Darstellungenumfassen etwa gleichgewichtig einen Text- und einen Bildanteil. Der Text beschreibt den jeweiligentechnischen Sachverhalt und ordnet ihn in seinzeitliches und sachliches Umfeld ein. Er lenkt außerdem auf die Bilder des Themas hin und erläutert sie. Die Bilder ihrerseits veranschaulichen und konkretisieren den Text. Mit seiner Themenwahlvermittelt das Buch einen lebendigen Eindruck vom Werden der Technik und ihrer sich seit zweihundert Jahren ständig beschleunigenden Entwicklung. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Umfrage zum Thema Servitization

Unsere Partnerhochschulen, Hochschule Furtwangen und Karlsruher Institut für Technologie, führen eine neue Umfrage zum Thema Servitization durch.

Die Umfrage soll klären, inwieweit produzierende Unternehmen in Deutschland aktuell Strategien des Wandels zum Lösungsanbieter verfolgen, wie Dienstleistungen entwickelt werden, inwiefern Service Prototyping (Darstellungsmöglichkeiten für Dienstleistungen) Anwendung findet und welche Motivation bzw. Hürden diesbezüglich vorliegen. Darüber hinaus möchten wir erfahren, wie sich produzierende Unternehmen hinsichtlich des Vertriebs neuer Dienstleistungen und Lösungen positionieren und wie deren Lösungen im Sinne der Customer Experience bewertet werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Neue Veröffentlichung von unserem Kooperationspartner Professor Chistoph Roser

“Faster, Better, Cheaper” in the History of Manufacturing: From the Stone Age to Lean Manufacturing and Beyond (English), 439 Seiten, Christoph Roser, 2016, Productivity Press.

Hier erfahren Sie mehr...

Im Rahmen des Vortrages "So sichern Sie Ihre Fachkräfte mit altersgerechten Bildungsangeboten" zeichenten Frau Dr. Maja Jeretin-Kopf  (SITIS) und Herr Steinmann (rst IT-Consulting) die Möglichkeiten auf, wie man auch in kleineren Unternehmen Methoden einsetzen kann, welche die Mitarbeitenden befähigen sich aktiv in die Weiterentwicklung des Unternehmens einzubringen. Weitere Informationen über die Tagung erhalten Sie hier.

Arbeitskreis Industrie 4.0 der IHK Karlsruhe

Über 60 Unternehmen unterschiedlicher Branchen und regionale Forschungsinstitute haben im Januar 2016 mit Unterstützung der IHK Karlsruhe den Arbeitskreis Industrie 4.0 gegründet. Zum Vorsitzenden des Arbeitskreises wurde gewählt Horst Fritz, Firma Fritz Automation. Seine Stellvertreterin ist Frau Professorin Jivka Ovtcharova, KIT gewählt.

Industrie 4.0 stellt vor allem kleine und mittlere Unternehmen vor komplexe Herausforderungen in den Bereichen „Umsetzung“, „IT-Standards“, „Neue Geschäftsmodelle und Cyber Physische Produkte“ sowie in der „Aus- und Weiterbildung der Beschäftigten“ Zu diesen vier Themen wurden Arbeitsgruppen gegründet, die konkrete Lösungen erarbeiten werden.

Die Leitung der Arbeitsgruppe 4 " Weiterbildungn" übernahm PD Dr. Maja Jeretin-Kopf.

Weitere Informationen unter IHK Karlsruhe.

16. Leichtbauforum des LBZ-BW e.V. am 12. April 2016, Steinbeis-Haus Karlsruhe

Im Vortrag "Lernfabrik 4.X - Weiterbildungskonzepte für fertigungstechnische Unternehmen" wurden von PD Dr. Maja Jeretin-Kopf beispielhaft einige Problemfelder und Lösungsmöglichkeiten vorgestellt, die sich für die Umsetzung in KMU eignen. Anschließend diskutierte Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Haas mit den Teilnehmern über die Veränderungsprozesse, welche im Umfeld des Produktionsprozesses stattfinden. 

Tagung: Industrie 4.0 in KMU. Sind Sie fit für die Zukunft?

Am 02.12.2015 fand im Steinbeis-Haus Karksruhe die erste Tagung "Industrie 4.0 in KMU - Sind sie fit für die Zukunft?" statt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Programmheft 2015.

 

 

Frau Ministerin Bauer und Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Haas im Gespräch über neue Fertigungstechnologien am Institute of Materials and Processes.

Gründung des Arbeitskreises "Faktor Mensch im Produktentstehungsprozess" im Frühjahr 2015

Die aktuelle Herausforderung welche es im Rahmen von Industrie 4.0 zu meistern gilt ist, die Digitalisierung so voranzutreiben, dass dabei die Technologien, der Handlungsspielraum kleinerer und mittlerer Unternehmen und die beteiligten Menschen nachhaltig in Einklang bleiben. Aus diesem Grund wurde im Frühjahr 2015 der Arbeitskreis „Faktor Mensch im Produktentstehungsprozess“ gegründet, um den Dialog zwischen Wissenschaft
und Wirtschaft zu fördern. Der Arbeitskreis agiert dabei bewusst interdisziplinär, und wendet sich gerade an jene kleine und mittlere Unternehmen, welche sich den Herausforderungen dieser digitalen Entwicklung stellen wollen.

Der  Steinbeis-Arbeitskreis „Faktor Mensch im Produktentstehungsprozess“ geht auf eine Initiative von Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Haas, Leiter des Steinbeis-Transferzentrums Institute for Transfer Technologies and Integrated Systems SITIS und Dipl.-Ing. (FH) Oliver Brehm, Leiter des Steinbeis-Transferzentrums Innovation und Organisation zurück. Er ist offen für alle interessierten Zentren im Steinbeis-Verbund sowie entsprechend engagierte Experten und Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Die Leitung des Arbeitskreises übernahmen Oliver Brehm, Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Haas und PD Dr. Maja Jeretin-Kopf.